Schnorchel Set

Donnerstag, 2. September 2010

Es hilft kein Schnorchelset - Schnorcheln bis es weh tut

Zum Thema Schnorcheln und Schnorchelset bin ich hier über einen Interessanten Beitrag gestolpert.

Viel Spaß beim Lesen, wenn es Spaß macht! Vergessen Sie nicht die Taucherbrille abzunehmen!

 

Schnorcheln bis es weh tut: (von Benno)

In Malaysia gibt es ja jede Menge exotische Fruechte, die man hier auf jedem Obstmarkt kaufen kann. Vorgestern haben wir z.B. Rambutan gekauft und eine andere, uns unbekannte Frucht.

Sah ein wenig aus wie eine Kaki, sicher waren wir uns jedoch nicht. Wir freuten uns schon darauf, diese leckeren kleinen Dinger zu essen und waren gespannt, was das denn nun seien. In unserem Guesthouse fragten wir dann die Angestellten, was das waeren. So exotisch waren die Fruechte allerdings nicht, es handelte sich um stinknormale Tomaten. Die werden hier aber noch in gruen bis orange, aber kaum rot verkauft. Ausserdem waren sie oval und nicht so rund, wie wir sie kennen. Vonwegen exotisches Obst. Wir dummen Touristen.

Auf dem Weg zum Guesthouse kamen wir uebrigens an einem Seafood-Restaurant mit sehr frischer Ware entlang. Die Ware lebte naemlich noch und schwamm in Aquarien herum. Hatte etwas von einem Zoo. Dort waren jede Menge Krabben, Fische etc. zu bestaunen. Unter anderem auch Riesengarnelen, die in Plastikflaschen in den Aquarien gehalten wurden.

Riesengarnele in der Flasche

Riesengarnele in der Flasche

Wir fragten uns nun, wie die Tiere da hineingelangten. Unsere Idee war, dass sie als kleine Tiere in die Flasche gesteckt werden und dann dortdrin heranwachsen. Wir entschieden uns aber, mal nachzufragen. Ja, wir dummen Touristen mal wieder. Natuerlich wird hier keine Garnele ihr Leben lang in einer Plastikflasche aufgezogen! Die Flaschen sind aufgeschnitten und die Tiere dann hineingesteckt. So koennen sich die Viecher nicht gegenseitig verletzen und beim herausholen koennen sie einen nicht kneifen.
Gestern waren wir Schnorcheln. Vincent, der Besitzer unseres Guesthouses ist auch Tauch- und Schnorchellehrer. Zusammen mit drei Japanern fuhren wir auf eine kleine Insel (Pulau Sapi) vor Borneo. Als wir auf das Boot warteten bot sich ein wunderschoener Blick auf den groessten Berg Borneos, den Mount Kinabalu (den wir uebrigens entgegen anderslautender Ankuendigung nicht besteigen werden, knapp 4100 Meter. Wer sind wir denn!?! Reinhold M.?). Auf dem Bild sieht man den Berg sehr schoen im Hintergrund.

Der Strand war traumhaft schoen, wie aus einem Urlaubskatalog. Die Sonne schien und es waren kaum Wolken am Himmel. Nach einer kleinen Einweisung von Vincent legten wir dann unsere Schnorchel-Outfits an.

Tini hat schon etwas Schorchelerfahrung, fuer mich war es jedoch das erste Mal. Am Anfang tat ich mich etwas schwer immer nur durch den Mund zu atmen, aber nach einigen Minuten hat es tierisch Spass gemacht. Dort gab es Unmengen von Fischen direkt vor dem Strand. Dabei haben wir auch einige Fische entdeckt, die wir vorher auf dem Fischmarkt gesehen haben. Zum Beispiel diesen ca. 60-70 cm langen, etwas furchteinfloessenden Genossen (das Bild ist natuerlich vom Fischmarkt).

Fisch mit Zaehnen

Fisch mit Zaehnen

Als er auf uns zuschwamm und dabei sein Maul immer auf und zu klappte, wurde uns schon ein bisschen anders. Zum Glueck verscheuchte einer der Japaner den „Angreifer“ dann. Sehr beeindruckt haben uns auch biolumineszierende kleine Quallen, die hier und da herumschwammen und von denen wir bisher dachten, es gaebe sie nur in der Tiefsee. So ungefaehr sahen sie aus: ........

Sehr witzig waren auch die vielen kleinen Einsiedlerkrebse, die wir auch nur aus Zoohandlungen kannten. Die krabbelten hier ueberall herum, jedoch sahen ihre Behausungen recht unterschiedlich aus, von ganz normal in einer Muschel bis recht „modern“ in einer Plastikkappe.

Da uns klar war, dass wir bei diesem Wetter waehrend des Schnorchelns sehr doll auf unsere Haut aufpassen muessen, haben wir uns auch schoen fleissig eingecremt. Wasserfest und Lichtschutzfaktor 30. Ausserdem haben wir immer darauf geachtet ausserhalb des Wassers stets im Schatten zu bleiben. Tja, hat nix genutzt. Tini hat den Sonnenbrand ihres Lebens! Waehrend bei mir nur der Ruecken und die Waden in Mitleidenschaft gezogen sind, ist bei Tini die gesamte Rueckseite verbrannt. Von der Achillissehne bis zu den Schultern.

Heute sind wir nach Sandakan gefahren, von wo aus wir morgen fuer drei Tage in ein Wildlife Camp im Dschungel fahren. Mal sehen, wie sehr uns der Sonnenbrand dabei stoert. Bisher ist es ziemlich schmerzhaft.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen