Eleganter König der Meere oder blutrünstiges Raubtier? Während allein das Wort „Hai“ vielen Menschen schon einen Schauer über den Rücken jagt, suchen viele Taucher bewusst die Begegnung mit den silbergrauen Meeresbewohnern. Das Tauchen mit Haien erfreut sich großer Beliebtheit, ist allerdings nach Vorfällen wie der tödlichen Hai-Attacke in Ägypten im Dezember auch in die Kritik geraten. Ist Tauchen mit Haien eine verantwortungslose Touristenattraktion oder können Mensch und Tier davon profitieren?
Taucher können bei organisierten Tauchtrips Haien ganz nah kommen.
Tauchen im Käfig
Tauchen mit Haien liegt im Trend. Hunderte Tauchschulen bieten in der ganzen Welt Unterwasser-Touren an, bei denen Mensch und Hai sich ganz nahe kommen. Taucher lassen sich in Käfigen vor den Küsten Südafrikas, Mexikos oder den Bahamas ins Wasser hinab, um die majestätischen Raubtiere aus der Nähe zu betrachten.
Tourismus-Magnet Hai
Einige wagen sogar, mit nichts als ihrer Tauchausrüstung zu den Haien hinabzutauchen. Besonders Ägyptens Tauchplätze im Roten Meer sind zu einem echten Eldorado für Hai-Freunde aus Deutschland geworden. Doch auch Länder wie Sudan, Costa Rica oder die Fidschi-Inseln haben den Hai-Tauchtourismus für sich entdeckt.
Hai-Tauchen ist kein Besuch im Streichelzoo
Natürlich ist dieser Trend nicht unumstritten. Kritiker des „Thrill-Tauchens“ warnen davor, die Kraft und Schnelligkeit der Meeres-Raubtiere leichtsinnig zu unterschätzen und befürchten, dass das unüberlegte Anlocken von Haien mit Futterködern das biologische Gleichgewicht der Meere stören könnte. Dennoch befürworten gerade viele Tierschützer die neue Lust am Tauchen mit Haien.
Hai und Mensch auf Tuchfühlung
Die Schlüsselwörter für verantwortungsbewusste Tauchgänge mit Haien sind Aufklärung und Respekt. Für Taucher kann das Zusammentreffen ein unvergessliches Erlebnis werden, wenn sie wissen und respektieren, wen sie unter der Wasseroberfläche eigentlich vor sich haben. Für die Haie erhoffen sich Tierschützer von den Begegnungen unter Wasser eine Verbesserung der Beziehung zwischen den Menschen und den vom Artensterben bedrohten Tieren.
Der weiße Hai und seine Folgen
Der Mythos vom menschenfressenden Hai ist zu allererst nicht für den Menschen gefährlich – sondern für den Hai. Spätestens seit dem Film „Der weiße Hai“ ist der Meeresbewohner als skrupelloser, ständig überlegener Jäger verschrien. Ein Ruf, der ihm nicht gerade Sympathien bei den Menschen einbringt und ihn vielerorts zum Abschuss freigibt.
Gefürchtet und Bedroht
Laut der Naturschutzorganisation WWF werden jährlich bis zu 100 Millionen Haie gefangen und getötet oder verstümmelt. Ihre Flossen gelten in vielen asiatischen Ländern als Delikatesse, in Costa Rica sind Hai-Chips sehr beliebt. Viele Haie verfangen sich auch in Fischernetzen.
Mehr Verständnis für den Hai
Aus Sicht der Tierschützer ist das Tauchen mit Haien daher ein Weg, um den Menschen Haie auch emotional näherzubringen. „Eine gut vorbereitete und durchgeführte Begegnung mit einem Hai ist die beste Basis für ein neues Verständnis für das Tier Hai“, argumentiert die Organisation SharkProject, die sich für den Schutz der bedrohten Tiere einsetzt. Dabei spekulieren die Haischützer darauf, dass ein touristisch wertvoller, lebendiger Hai den Küstenstaaten auf lange Sicht mehr Geld einbringt als ein für den Teller verwerteter, toter Hai.
Beim Tauchen mit Haien gilt: Sicherheit geht vor
Unfälle mit Haien passen jedoch nicht in das Konzept der Anfreundung zwischen Hai und Mensch. Deswegen warnt SharkProject vor unseriösen Anbietern von Tauchtouren mit Haien. Die Tauchbasen sollten in jedem Fall viel Erfahrung mit Haien haben, geschultes Personal einsetzen und die gesetzlichen Richtlinien einhalten. Außerdem sollten sich Taucher vorher detailliert über Haie informieren und bestimmte Verhaltensregeln einhalten.
Auge in Auge mit dem Hai
Allgemein gilt: Viel Taucherfahrung, ein Mindestabstand von zwei Körperlängen, ruhige Bewegungen und ständiger Blickkontakt mit dem Tier helfen dabei, die Begegnung mit dem Hai zu einem faszinierenden Erlebnis werden zu lassen. Absolute Sicherheit, so die Hai-Schützer, kann es bei dem Rendezvous mit den majestätischen Raubtieren jedoch niemals geben.
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Wie man das richtige 

Ich bin ja seit kurzem Besitzer des Low-Budget-Computers "Mares Puck Air" und wollte diesen natürlich auch an meinem Mac betreiben. (Da die Benutzeroberfläche von Mac OS X auf den Namen "Aqua" hört, passt dies ja auch sehr gut
) Da Mares für das schnöde 3-Franken-Kabel an die 100.- Stutz haben möchte, habe ich mir am Sonntag bei







