Schnorchel Set

Montag, 25. Oktober 2010

Großes Erleben beim Schnorcheln

Auch Beim Schnorcheln kann man Großes erleben!

Hier treffen Sie beim Schnorcheln auf große Tiere

Nicht nur Tiefseetaucher erleben unter Wasser Spektakuläres – auch Schnorchler können spannende Begegnungen haben.

Diese Riesen tummeln sich unter Wasser
Manta
Foto: pa 


Mantarochen können eine Flossenspannweite von bis zu sieben Metern und ein Gewicht von zwei Tonnen erreichen. Im Gegensatz zu vielen anderen Rochenarten besitzen sie keinen Giftstachel. Sie ernähren sich ausschließlich von Plankton, das sie beim Schwimmen einfangen. Mantarochen halten sich, im Gegensatz zu ihren Verwandten, meistens nahe der Wasseroberfläche auf, wo sie ihre Nahrung finden.
Foto: pa/dpa Der Beluga wird wegen seiner Färbung, die sich im Laufe seines Lebens ändert, auch Weißwal genannt. Die neugeborenen Tiere sind zunächst schiefergrau bis braun und erhalten nach etwa einem Jahr eine blaugraue Färbung, die sie bis zum fünften Lebensjahr behalten. Danach werden die Tiere ganz weiß, wobei ein bläulicher Schimmer vor allem bei Weibchen bleiben kann. Da sich die Belugas häufig an der Packeisgrenze aufhalten, hat sich ihre weiße Färbung im Laufe der Evolution wahrscheinlich als Tarnschutz gegen Eisbärattacken durchgesetzt.
Foto: pa Der Walhai ist der der größte Fisch überhaupt. Das bisher längste gemessene Exemplar war 13,7 m lang. Walhaie können ein Gewicht von über 12 Tonnen erreichen. Sie ernähren sich von Plankton und anderen Kleinstlebewesen, die sie durch Ansaugen des Wassers filtrieren. Neueren Untersuchungen zufolge fressen sie aber auch Fische bis zur Größe von kleinen Thunfischen.
Foto: pa/dpa Seekühe gehören zu den pflanzenfressenden Säugetieren. Sie halten sich stets in Küstennähe oder gar im Süßwasser und oft in sehr flachem Wasser auf. Im Normalfall leben Seekühe einzeln oder in kleinen Familienverbänden, manchmal kommt es auch zur Bildung größerer Gruppen mit mehreren hundert Tieren. Ausgewachsene Tiere kommen etwa alle ein bis fünf Minuten an die Wasseroberfläche um zu atmen. Ausgedehntere Tauchgänge können bis etwa 20 Minuten dauern.
Foto: pa Der Riesenhai ist mit einer Körperlänge bis zu zehn Metern und einem Gewicht bis zu rund vier Tonnen nach dem Walhai der zweitgrößte bekannte Fisch der Erde. Wie dieser ernährt sich auch der Riesenhai von Plankton. Im Gegensatz zum Walhai schwimmt der Riesenhai mit geöffnetem Maul und lässt so das Wasser durch die Kiemen strömen. Mit dieser Methode ist er in der Lage, rund 1800 Tonnen Flüssigkeit in der Stunde nach Nahrung zu filtern.
Von Heike Weichler

Mantas

Unter Mantarochen gilt die unbewohnte Malediven-Insel Hanifaru im Baa-Atoll als Schlaraffenland: Zwischen Juni und Oktober versammeln sich die Riesenflosser dort zum großen Fressen, denn dann gibt es Plankton satt. Monsun-Strömungen und die Gezeiten erzeugen einen Sog, der Mikroorganismen in die Trichtermündung der Hanifaru-Bucht treibt – mehr als irgendwo sonst auf den Malediven. Hochsaison für Guy Stevens, den Leiter der meeresbiologischen Forschungsstation des „Four Seasons“-Resorts auf Landaa Giraavaru. Er hat einen „Manta-auf-Abruf“-Service eingerichtet, für den Gäste sich registrieren lassen können.

Belugas

Dutzende, manchmal sogar Hunderte Belugas kreisen umher, tauchen prustend auf, schrauben sich wieder in die Tiefe oder gleiten einfach vorüber: Zwischen Juni und August ziehen bis zu 3000 dieser weißen Wale aus der Hudson Bay in den Churchill River, um ihre Kälber zur Welt zu bringen und sich in dem fischreichen Gewässer Winterspeck anzufressen. Dann wird der 1000-Einwohner-Ort Churchill zum Basislager für Wal-Beobachter, die nur mit Bahn oder Flugzeug den entlegenen Winkel im Norden der kanadischen Provinz Manitoba erreichen können.

Per Zodiac, einem Schlauchboot mit Außenbordmotor, geht die Fahrt auf den Churchill River. Ist eine Herde Belugas erreicht, hängt der Tour-Guide ein Mikrofon ins Wasser. Hörbar wird dann das Zirpen, Klicken und Zwitschern, mit dem sich die bis zu fünf Meter langen und 1000 Kilogramm schweren Meeressäuger verständigen. Die Schnorchler schlüpfen ins Wasser und werden mit Leinen gegen die Strömung gesichert. Dass die sieben Millimeter dicken Arktis-Tauchanzüge nur mäßig in den drei Grad kalten Fluten des Flusses isolieren, stört keinen der Schnorchler – zu faszinierend sind die Wale, die vor der Taucherbrille vorbei gleiten. Und mit etwas Glück sind sogar Beluga-Babys zu sehen, die noch hellgrau gefärbt sind.


Walhaie

Es soll Tage geben, an denen um ein einziges Tourboot herum über 50 Walhaie beobachtet werden. Aber auch zu anderen Zeiten gibt es vor der Südküste der größten philippinischen Insel Luzon Sichtungsgarantie. Zwischen Februar und Mai sammeln sich insgesamt etwa 200 Exemplare in der Bucht von Donsol. Dann ist die Planktonkonzentration des Wassers am höchsten und die weiß getupften Meeresgiganten pflügen dicht unter der Oberfläche durchs Wasser, um Krill und kleine Fische herauszusieben.

Jedes Exkursionsboot wird von einem sogenannten Spotter, der die Walhaie finden soll, und einem Ranger begleitet. Zum Schutz der friedlichen Riesen, die mit 15 Metern so lang werden wie ein Reisebus, sind strenge Vorschriften erlassen worden. Jeder Walhai darf nur von einem Boot angesteuert werden, in dem maximal sechs Gäste sitzen. Der Ranger schwimmt mit den Schnorchlern, führt sie an den Riesenfisch heran – und sorgt dafür, dass sich niemand zu sehr nähert. Der Effekt: Die Walhaie fühlen sich nicht gestört und tauchen also nicht ab. So können manche Gruppen bis zu einer Stunde mit den größten Fischen der Welt schwimmen.


Seekühe

Nirgendwo kommen Schnorchler so auf Tuchfühlung mit Meeresriesen wie in der Kings Bay bei Crystal River an der Golfküste Floridas. Die hier lebenden Seekühe, Manatees genannt, sind an Besucher gewöhnt und drehen sich sogar genussvoll auf den Rücken, um sich kraulen zu lassen. Die bis zu vier Meter langen und über 500 Kilo schweren Kolosse haben von Natur aus die Ruhe weg. Und sollte ihnen das menschliche Interesse einmal zu viel werden, können sich die Tiere in markierte Ruhezonen zurückziehen. Warme Süßwasserquellen münden in die deltaartige Bucht und sorgen für wohlige Wassertemperaturen, was die Manatees besonders im Winterhalbjahr zu schätzen wissen. Hier bringen sie auch ihre Jungen zur Welt.

Die beste Zeit, mit den gemütlichen Riesen zu schnorcheln, sind die frühen Morgenstunden, bevor sie zu ihren Seegraswiesen in den Küstengewässern aufbrechen. Wenn der Kapitän eines Exkursionsbootes Manatees lokalisiert hat, steigt er zuerst ins oft nur brusttiefe Wasser und prüft, ob keine schlafenden oder säugenden Tiere gestört werden. Dann gleiten die Schnorchler behutsam nach. Oft kommen die neugierigen Seekühe von allein auf ihre Besucher zu. Dabei hat es schon Begegnungen gegeben, bei denen die Manatees mehr Ausdauer zeigten: Irgendwann wird es den Schnorchlern selbst im 22 Grad warmen Wasser zu kühl.


Riesenhaie

Von wo wird er kommen? Gespannt starren die Schnorchler in alle Richtungen. Plötzlich zeigen sich Konturen wie die eines U-Bootes in dem diffusen Grau des Atlantiks: Der Riesenhai ist da! Zehn Meter Fressmaschine, vier Tonnen Muskelkraft. Sein gewaltiges Maul weit aufgerissen, steuert er auf die Gruppe zu – und zieht im letzten Moment auf Armeslänge vorüber. Was unwissende Schwimmer erstarren ließe, ist um die Lizard-Halbinsel an der Küste Cornwalls eine bekannte und völlig harmlose Begegnung zwischen Mensch und Planktonfresser.

Etwa von Mitte Mai bis Ende Juni patrouillieren die Riesenhaie auf Nahrungssuche durch die englischen Gewässer und filtern dabei jeweils etwa 1,5 Millionen Liter pro Stunde durch die Kiemen. Das unter Wasser zu beobachten ist Höhepunkt der Bootstouren in der Porthkerris Bay. Sobald der Skipper die Dreiecksflossen der Riesenfische entdeckt hat und das Boot nah genug heranmanövriert, dürfen die Schnorchler ins Wasser gleiten. Da die Fische zügig unterwegs sind und ständig ihren Kurs wechseln, sollten die Gäste gute Schwimmer sein.


Text und Bild Quelle: WElt-de

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