Schnorchel Set

Montag, 11. April 2011

Tauchen und Schnorcheln vor Roatán

Inselparadies in der Westkaribik

Coxen Hole (RPO). Honduras ist nicht als ein herausragendes Touristenziel bekannt. Doch das mittelamerikanische Land bemüht sich, das zu ändern. Seine Antwort heißt Roatán, das Inselparadies in der Westkaribik.

Schon beim Anflug auf Coxen Hole, den Hauptort von Roatán, wird dem Besucher klar, worum es auf und rund um die Insel in der Westkaribik hauptsächlich geht: Ums Tauchen, Schnorcheln, Baden. Das Flugzeug nähert sich der Wasseroberfläche so sehr, dass die Passagiere den Eindruck haben, die Maschine werde gleich in das türkisfarbene Wasser eintauchen.

Roatán ist eine rund 60 Kilometer lange Insel mit drei dicht bewaldeten, bis zu 230 Meter ansteigenden Höhen. Sie liegt rund 50 Kilometer vor der Küste von Honduras, im Zentrum der sogenannten Islas de la Bahia. Zu diesen zählen neben Roatán die Inseln Útila westlich und Guanaja im Osten, aber auch zahlreiche kleine Cayos, die diesen vorgelagert sind. Und dann gibt es noch die Cayos Cochinos näher am Festland.

Eines der größten Riffe der Welt

Noch ist Roatán ein Paradies, insbesondere für alle, die schnorchelnd oder tauchend die Unterwasserwelt erkunden wollen. "Vor allem für Anfänger", bestätigt Dirk, ein erfahrener Taucher aus der Schweiz. Er ist enttäuscht, keinem Walhai begegnet zu sein, mit dem Honduras Taucher und Schnorchler anzulocken versucht. Die Insel wird umzogen von einem der größten Riffe der Welt.

Rund um die Inseln gibt es die besten Bedingungen fürs Tauchen und Schnorcheln. Wer nicht nass werden und auch nicht die Luft anhalten will, kann die Unterwasserwelt von Booten mit Glasboden aus bestaunen. Oder er lässt sich mit einem Mini-U-Boot in West Bay auf die Nordseite des Riffs fahren, um dort rund 365 Meter hinabzutauchen.

Touristisch wurde Roatán bekannt, nachdem Hurrikan "Mitch" die Region 1998 heimgesucht hatte. Um Honduras zu helfen, förderte die Weltbank den Ausbau der Landebahn des Flughafens. Größere Maschinen sollten als Impuls für den Tourismus die Möglichkeit zum Landen auf Roatán bekommen. Damals kamen auch viele Amerikaner, Kanadier und Engländer hierher, investierten in kleine Hotels, Restaurants und Tauchschulen.

Terrasse über dem Meer

Das führte auch zu einer weiteren "Anglifizierung" Roatans, wo Englisch immer noch die wichtigste Sprache ist. Ureinwohner gibt es nicht, da sie nach der Ankunft der Spanier im 15. Jahrhundert an eingeschleppten Krankheiten zugrunde gingen. In den folgenden Jahrhunderten war die Insel stets zwischen Spanien und England umkämpft und ein wichtiger Schlupfwinkel englischer Piraten. Nach einem von ihnen, John Coxen, ist der Hauptort Coxen Hole benannt.

Die älteste Siedung ist Punta Gorda im Nordosten Roatáns. Hier leben die Nachfahren der schwarzen Kariben, die die Engländer am Ende des 18. Jahrhunderts von der Antilleninsel Saint Vincent hierher verfrachteten. Die Sklaven hatten sich dort mit Hilfe der Franzosen gegen die englischen Kolonialherren aufgelehnt. Die meisten zogen weiter an die Nordküste von Honduras, wo sie die eigenständige Kultur der Garífunas schufen.

Auf Roatán sind die Musik und die Tänze der Garífunas inzwischen ein fester Bestandteil des bunten Programms geworden, das den Tausenden von Besuchern geboten wird, die mit den großen Kreuzfahrtschiffen aus Miami in Roatán anlegen. So tritt die Gruppe von Rolando Hill an drei Tagen in der Woche auf der Terrasse des auf Pfählen über dem Meer in der Half Moon Bay errichteten Restaurants "Eagles Rays" auf.

Strände und Sehenswürdigkeiten

Dann werden Hunderte, wenn nicht Tausende von Schiffspassagieren mit Kleinbussen und Taxis zu den Buchten, Stränden und Sehenswürdigkeiten der Insel geschafft. "Uns ist egal, wie viele kommen", sagt Hill, einer der älteren Garífuna-Sänger, "wir bekommen nur eine Pauschale."

Es sollen noch mehr Besucher werden. Honduras will von Roatán aus Touristen zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Festland bringen. "Unser Ziel ist es, die Zahl der europäischen Touristen und insbesondere der Deutschen zu erhöhen", sagt Tourismusministerin Nelly Jérez. 2010 kamen rund 900.000 Besucher, darunter nur 10.000 Deutsche. Vor allem werde der Andrang der Kreuzfahrtschiffe größer werden.

Am Abend fahren die Garífunas wieder zurück nach Punta Gorda, dem man noch heute ansieht, dass der Wirbelsturm "Mitch" das Dorf vor mehr als einem Jahrzehnt schwer zerstört hat. Einige Hütten wurden wiederaufgebaut, an einigen wird noch gearbeitet. Am Strand stehen zwei Einbaumboote, die Garifunas leben vom Anbau von Bohnen und Mais und haben als einzige das Recht, in dem Gebiet vor dem Riff zu fischen. Mit ihren Einbaumbooten hätten sie auf der See draußen wohl auch keine Chancen.

Tropische Vegetation

Die meisten Gebäude auf Roatán sind aus Holz, auch die Hotels mit ihren Balkonen und Veranden unter weit vorstehenden Dächern, die sich oft unter Bäumen und in der bunten tropischen Vegetation verstecken, als suchten sie Schutz vor Stürmen und Wasser. Ohne die kleinen Herbergen zu zählen, verfügt die Insel derzeit über 1500 Zimmer.

Roatán ist am besten mit dem Flugzeug aus den USA zu erreichen. Der Flug aus Houston in Texas dauert zweieinhalb Stunden, aus Miami kaum mehr als eine Stunde. Auch aus Kanada wird die Insel angeflogen. Und einmal in der Woche kommt eine Maschine aus Mailand. Von La Ceiba auf dem Festland fahren täglich Fähren.

Dabei wird es aber nicht bleiben. Es soll vor allem mehr Flüge aus Europa geben, wie der Parlamentsabgeordnete und Tourismusunternehmer Romeo Silvestri der Zeitung "La Prensa" sagte: "Wir haben es auf den Touristen aus Mitteleuropa abgesehen, der die Natur, extreme Sportarten und unsere lebendige Kulturen liebt."


Veröffentlicht unter rp-online

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Dienstag, 4. Januar 2011

Taucher suchen Dokumente unter Kölner Stadtarchiv

Taucher versuchen in Köln zu retten, was zu retten ist.

Um wertvolle Archivalien, aber auch gesunkene Trümmer aus dem eingestürzten Kölner Stadtarchiv zu sichern, sind seit gestern Taucher im Grundwasser unter dem Archiv unterwegs. In einer Tiefe von bis zu zwölf Metern sollen sie große Trümmerteile ermitteln. Erst wenn diese Teile mit einem Seilbagger nach oben befördert worden sind, könne mit dem Wiederaufbau und der Ursachenforschung begonnen werden, hieß es. Bis Anfang Februar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Archiv war am 3. März 2009 eingestürzt.
 
Quelle: Rheinische Post

 
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Donnerstag, 16. Dezember 2010

Tauchen mit Haien: Auge in Auge mit dem gefährlichen Freund

 

Eleganter König der Meere oder blutrünstiges Raubtier? Während allein das Wort „Hai“ vielen Menschen schon einen Schauer über den Rücken jagt, suchen viele Taucher bewusst die Begegnung mit den silbergrauen Meeresbewohnern. Das Tauchen mit Haien erfreut sich großer Beliebtheit, ist allerdings nach Vorfällen wie der tödlichen Hai-Attacke in Ägypten im Dezember auch in die Kritik geraten. Ist Tauchen mit Haien eine verantwortungslose Touristenattraktion oder können Mensch und Tier davon profitieren?

Taucher können bei organisierten Tauchtrips Haien ganz nah kommen.

Tauchen im Käfig
Tauchen mit Haien liegt im Trend. Hunderte Tauchschulen bieten in der ganzen Welt Unterwasser-Touren an, bei denen Mensch und Hai sich ganz nahe kommen. Taucher lassen sich in Käfigen vor den Küsten Südafrikas, Mexikos oder den Bahamas ins Wasser hinab, um die majestätischen Raubtiere aus der Nähe zu betrachten.

Tourismus-Magnet Hai
Einige wagen sogar, mit nichts als ihrer Tauchausrüstung zu den Haien hinabzutauchen. Besonders Ägyptens Tauchplätze im Roten Meer sind zu einem echten Eldorado für Hai-Freunde aus Deutschland geworden. Doch auch Länder wie Sudan, Costa Rica oder die Fidschi-Inseln haben den Hai-Tauchtourismus für sich entdeckt.

Hai-Tauchen ist kein Besuch im Streichelzoo
Natürlich ist dieser Trend nicht unumstritten. Kritiker des „Thrill-Tauchens“ warnen davor, die Kraft und Schnelligkeit der Meeres-Raubtiere leichtsinnig zu unterschätzen und befürchten, dass das unüberlegte Anlocken von Haien mit Futterködern das biologische Gleichgewicht der Meere stören könnte. Dennoch befürworten gerade viele Tierschützer die neue Lust am Tauchen mit Haien.

Hai und Mensch auf Tuchfühlung
Die Schlüsselwörter für verantwortungsbewusste Tauchgänge mit Haien sind Aufklärung und Respekt. Für Taucher kann das Zusammentreffen ein unvergessliches Erlebnis werden, wenn sie wissen und respektieren, wen sie unter der Wasseroberfläche eigentlich vor sich haben. Für die Haie erhoffen sich Tierschützer von den Begegnungen unter Wasser eine Verbesserung der Beziehung zwischen den Menschen und den vom Artensterben bedrohten Tieren.

Der weiße Hai und seine Folgen
Der Mythos vom menschenfressenden Hai ist zu allererst nicht für den Menschen gefährlich – sondern für den Hai. Spätestens seit dem Film „Der weiße Hai“ ist der Meeresbewohner als skrupelloser, ständig überlegener Jäger verschrien. Ein Ruf, der ihm nicht gerade Sympathien bei den Menschen einbringt und ihn vielerorts zum Abschuss freigibt.

Gefürchtet und Bedroht
Laut der Naturschutzorganisation WWF werden jährlich bis zu 100 Millionen Haie gefangen und getötet oder verstümmelt. Ihre Flossen gelten in vielen asiatischen Ländern als Delikatesse, in Costa Rica sind Hai-Chips sehr beliebt. Viele Haie verfangen sich auch in Fischernetzen.

Mehr Verständnis für den Hai
Aus Sicht der Tierschützer ist das Tauchen mit Haien daher ein Weg, um den Menschen Haie auch emotional näherzubringen. „Eine gut vorbereitete und durchgeführte Begegnung mit einem Hai ist die beste Basis für ein neues Verständnis für das Tier Hai“, argumentiert die Organisation SharkProject, die sich für den Schutz der bedrohten Tiere einsetzt. Dabei spekulieren die Haischützer darauf, dass ein touristisch wertvoller, lebendiger Hai den Küstenstaaten auf lange Sicht mehr Geld einbringt als ein für den Teller verwerteter, toter Hai.

Beim Tauchen mit Haien gilt: Sicherheit geht vor
Unfälle mit Haien passen jedoch nicht in das Konzept der Anfreundung zwischen Hai und Mensch. Deswegen warnt SharkProject vor unseriösen Anbietern von Tauchtouren mit Haien. Die Tauchbasen sollten in jedem Fall viel Erfahrung mit Haien haben, geschultes Personal einsetzen und die gesetzlichen Richtlinien einhalten. Außerdem sollten sich Taucher vorher detailliert über Haie informieren und bestimmte Verhaltensregeln einhalten.

Auge in Auge mit dem Hai
Allgemein gilt: Viel Taucherfahrung, ein Mindestabstand von zwei Körperlängen, ruhige Bewegungen und ständiger Blickkontakt mit dem Tier helfen dabei, die Begegnung mit dem Hai zu einem faszinierenden Erlebnis werden zu lassen. Absolute Sicherheit, so die Hai-Schützer, kann es bei dem Rendezvous mit den majestätischen Raubtieren jedoch niemals geben.


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Dienstag, 26. Oktober 2010

Wahnsinn! Mares Tauchen kann einen Reich machen! Die Amerikaner in ihrem Ellement!

Wahnsinn! Kurz: Mares Tauchen kann einen Reich machen! Die Amerikaner in ihrem Ellement!


Bootsbesatzung vergaß Taucher im Meer. Jetzt erhält er eine Millionen-Entschädigung

Ein amerikanischer Hobbytaucher wurde 20 Kilometer vor der kalifornischen Küste von seiner Tauchergruppe vergessen. Jetzt muss ihm der Veranstalter eine saftige Entschädigung zahlen.

Eine Jury sprach Daniel Carlock umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro zu. 2004 stand der damals 45-jährige Ingenieur Todesängste aus. Nach dem Tauchgang war das Begleitboot ohne ihn abgefahren. Carlock hatte versucht, die Besatzung durch Pfiffe und Signale zu alarmieren, war aber nicht bemerkt worden. Er trieb fünf Stunden im Meer, allein im dichten Nebel, bevor er von einem Jungen auf ein Boot gerettet wurde. Die anderen Taucher hatten Carlock erst Stunden später vermisst.

Quelle: bz-berlin


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Montag, 25. Oktober 2010

Großes Erleben beim Schnorcheln

Auch Beim Schnorcheln kann man Großes erleben!

Hier treffen Sie beim Schnorcheln auf große Tiere

Nicht nur Tiefseetaucher erleben unter Wasser Spektakuläres – auch Schnorchler können spannende Begegnungen haben.

Diese Riesen tummeln sich unter Wasser
Manta
Foto: pa 


Mantarochen können eine Flossenspannweite von bis zu sieben Metern und ein Gewicht von zwei Tonnen erreichen. Im Gegensatz zu vielen anderen Rochenarten besitzen sie keinen Giftstachel. Sie ernähren sich ausschließlich von Plankton, das sie beim Schwimmen einfangen. Mantarochen halten sich, im Gegensatz zu ihren Verwandten, meistens nahe der Wasseroberfläche auf, wo sie ihre Nahrung finden.
Foto: pa/dpa Der Beluga wird wegen seiner Färbung, die sich im Laufe seines Lebens ändert, auch Weißwal genannt. Die neugeborenen Tiere sind zunächst schiefergrau bis braun und erhalten nach etwa einem Jahr eine blaugraue Färbung, die sie bis zum fünften Lebensjahr behalten. Danach werden die Tiere ganz weiß, wobei ein bläulicher Schimmer vor allem bei Weibchen bleiben kann. Da sich die Belugas häufig an der Packeisgrenze aufhalten, hat sich ihre weiße Färbung im Laufe der Evolution wahrscheinlich als Tarnschutz gegen Eisbärattacken durchgesetzt.
Foto: pa Der Walhai ist der der größte Fisch überhaupt. Das bisher längste gemessene Exemplar war 13,7 m lang. Walhaie können ein Gewicht von über 12 Tonnen erreichen. Sie ernähren sich von Plankton und anderen Kleinstlebewesen, die sie durch Ansaugen des Wassers filtrieren. Neueren Untersuchungen zufolge fressen sie aber auch Fische bis zur Größe von kleinen Thunfischen.
Foto: pa/dpa Seekühe gehören zu den pflanzenfressenden Säugetieren. Sie halten sich stets in Küstennähe oder gar im Süßwasser und oft in sehr flachem Wasser auf. Im Normalfall leben Seekühe einzeln oder in kleinen Familienverbänden, manchmal kommt es auch zur Bildung größerer Gruppen mit mehreren hundert Tieren. Ausgewachsene Tiere kommen etwa alle ein bis fünf Minuten an die Wasseroberfläche um zu atmen. Ausgedehntere Tauchgänge können bis etwa 20 Minuten dauern.
Foto: pa Der Riesenhai ist mit einer Körperlänge bis zu zehn Metern und einem Gewicht bis zu rund vier Tonnen nach dem Walhai der zweitgrößte bekannte Fisch der Erde. Wie dieser ernährt sich auch der Riesenhai von Plankton. Im Gegensatz zum Walhai schwimmt der Riesenhai mit geöffnetem Maul und lässt so das Wasser durch die Kiemen strömen. Mit dieser Methode ist er in der Lage, rund 1800 Tonnen Flüssigkeit in der Stunde nach Nahrung zu filtern.
Von Heike Weichler

Mantas

Unter Mantarochen gilt die unbewohnte Malediven-Insel Hanifaru im Baa-Atoll als Schlaraffenland: Zwischen Juni und Oktober versammeln sich die Riesenflosser dort zum großen Fressen, denn dann gibt es Plankton satt. Monsun-Strömungen und die Gezeiten erzeugen einen Sog, der Mikroorganismen in die Trichtermündung der Hanifaru-Bucht treibt – mehr als irgendwo sonst auf den Malediven. Hochsaison für Guy Stevens, den Leiter der meeresbiologischen Forschungsstation des „Four Seasons“-Resorts auf Landaa Giraavaru. Er hat einen „Manta-auf-Abruf“-Service eingerichtet, für den Gäste sich registrieren lassen können.

Belugas

Dutzende, manchmal sogar Hunderte Belugas kreisen umher, tauchen prustend auf, schrauben sich wieder in die Tiefe oder gleiten einfach vorüber: Zwischen Juni und August ziehen bis zu 3000 dieser weißen Wale aus der Hudson Bay in den Churchill River, um ihre Kälber zur Welt zu bringen und sich in dem fischreichen Gewässer Winterspeck anzufressen. Dann wird der 1000-Einwohner-Ort Churchill zum Basislager für Wal-Beobachter, die nur mit Bahn oder Flugzeug den entlegenen Winkel im Norden der kanadischen Provinz Manitoba erreichen können.

Per Zodiac, einem Schlauchboot mit Außenbordmotor, geht die Fahrt auf den Churchill River. Ist eine Herde Belugas erreicht, hängt der Tour-Guide ein Mikrofon ins Wasser. Hörbar wird dann das Zirpen, Klicken und Zwitschern, mit dem sich die bis zu fünf Meter langen und 1000 Kilogramm schweren Meeressäuger verständigen. Die Schnorchler schlüpfen ins Wasser und werden mit Leinen gegen die Strömung gesichert. Dass die sieben Millimeter dicken Arktis-Tauchanzüge nur mäßig in den drei Grad kalten Fluten des Flusses isolieren, stört keinen der Schnorchler – zu faszinierend sind die Wale, die vor der Taucherbrille vorbei gleiten. Und mit etwas Glück sind sogar Beluga-Babys zu sehen, die noch hellgrau gefärbt sind.


Walhaie

Es soll Tage geben, an denen um ein einziges Tourboot herum über 50 Walhaie beobachtet werden. Aber auch zu anderen Zeiten gibt es vor der Südküste der größten philippinischen Insel Luzon Sichtungsgarantie. Zwischen Februar und Mai sammeln sich insgesamt etwa 200 Exemplare in der Bucht von Donsol. Dann ist die Planktonkonzentration des Wassers am höchsten und die weiß getupften Meeresgiganten pflügen dicht unter der Oberfläche durchs Wasser, um Krill und kleine Fische herauszusieben.

Jedes Exkursionsboot wird von einem sogenannten Spotter, der die Walhaie finden soll, und einem Ranger begleitet. Zum Schutz der friedlichen Riesen, die mit 15 Metern so lang werden wie ein Reisebus, sind strenge Vorschriften erlassen worden. Jeder Walhai darf nur von einem Boot angesteuert werden, in dem maximal sechs Gäste sitzen. Der Ranger schwimmt mit den Schnorchlern, führt sie an den Riesenfisch heran – und sorgt dafür, dass sich niemand zu sehr nähert. Der Effekt: Die Walhaie fühlen sich nicht gestört und tauchen also nicht ab. So können manche Gruppen bis zu einer Stunde mit den größten Fischen der Welt schwimmen.


Seekühe

Nirgendwo kommen Schnorchler so auf Tuchfühlung mit Meeresriesen wie in der Kings Bay bei Crystal River an der Golfküste Floridas. Die hier lebenden Seekühe, Manatees genannt, sind an Besucher gewöhnt und drehen sich sogar genussvoll auf den Rücken, um sich kraulen zu lassen. Die bis zu vier Meter langen und über 500 Kilo schweren Kolosse haben von Natur aus die Ruhe weg. Und sollte ihnen das menschliche Interesse einmal zu viel werden, können sich die Tiere in markierte Ruhezonen zurückziehen. Warme Süßwasserquellen münden in die deltaartige Bucht und sorgen für wohlige Wassertemperaturen, was die Manatees besonders im Winterhalbjahr zu schätzen wissen. Hier bringen sie auch ihre Jungen zur Welt.

Die beste Zeit, mit den gemütlichen Riesen zu schnorcheln, sind die frühen Morgenstunden, bevor sie zu ihren Seegraswiesen in den Küstengewässern aufbrechen. Wenn der Kapitän eines Exkursionsbootes Manatees lokalisiert hat, steigt er zuerst ins oft nur brusttiefe Wasser und prüft, ob keine schlafenden oder säugenden Tiere gestört werden. Dann gleiten die Schnorchler behutsam nach. Oft kommen die neugierigen Seekühe von allein auf ihre Besucher zu. Dabei hat es schon Begegnungen gegeben, bei denen die Manatees mehr Ausdauer zeigten: Irgendwann wird es den Schnorchlern selbst im 22 Grad warmen Wasser zu kühl.


Riesenhaie

Von wo wird er kommen? Gespannt starren die Schnorchler in alle Richtungen. Plötzlich zeigen sich Konturen wie die eines U-Bootes in dem diffusen Grau des Atlantiks: Der Riesenhai ist da! Zehn Meter Fressmaschine, vier Tonnen Muskelkraft. Sein gewaltiges Maul weit aufgerissen, steuert er auf die Gruppe zu – und zieht im letzten Moment auf Armeslänge vorüber. Was unwissende Schwimmer erstarren ließe, ist um die Lizard-Halbinsel an der Küste Cornwalls eine bekannte und völlig harmlose Begegnung zwischen Mensch und Planktonfresser.

Etwa von Mitte Mai bis Ende Juni patrouillieren die Riesenhaie auf Nahrungssuche durch die englischen Gewässer und filtern dabei jeweils etwa 1,5 Millionen Liter pro Stunde durch die Kiemen. Das unter Wasser zu beobachten ist Höhepunkt der Bootstouren in der Porthkerris Bay. Sobald der Skipper die Dreiecksflossen der Riesenfische entdeckt hat und das Boot nah genug heranmanövriert, dürfen die Schnorchler ins Wasser gleiten. Da die Fische zügig unterwegs sind und ständig ihren Kurs wechseln, sollten die Gäste gute Schwimmer sein.


Text und Bild Quelle: WElt-de

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Freitag, 22. Oktober 2010

Tigersalmler! Dieser Fisch ist ein Albtraum!

Das möchte ich beim Tauchen durch meine Taucherbrille nicht sehen!
Klein sieht der Tigersalmler noch ziemlich niedlich aus! Als ausgewachsener Fisch ist er jedoch ein Albtraum!
Er soll sogar Krokodille angreifen! Mit diesen Zähnen ist das Kein Wunder!
 

Bild powered by  Bullspress

 

Beschreibung

Der Tigersalmler (Hydrocynus vittatus), auch Tigerfisch (Englisch: tiger fish) oder Gestreifter Wasserhund ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Afrikanischen Salmler (Alestidae).

Merkmale

Männliche Fische können eine Länge von 150 cm, weibliche von 70 cm erreichen. Sie erreichen üblicherweise ein Gewicht von 15 kg, maximal bis zu 45 kg. Ihr maximales Alter beträgt acht Jahre. Sie können ihren Bestand innerhalb von 1,4 bis 4,4 Jahren verdoppeln.

Der Tigersalmler ist silbrig mit schwarzen Längsstreifen. Brust und Schwanzflossen haben leuchtend orangefarbene Punkte. Das Maul ist mit dreieckigen spitzen Zähnen versehen.

Lebensweise

Tigersalmler halten sich in Schwärmen in Bereichen mit mittlerer Strömung und unterhalb von Stromschnellen auf. Sie sind Raubfische, Hauptnahrung sind Kapenta (Tanganjikasee-Sardinen). Das Gebiss ist passgenau (die Dentalsymphyse ist ein verschränktes Scharniergelenk), so dass der Fisch (ähnlich wie der Piranha) aus größeren Fischen Stücke herausbeißen kann.

 

Text Quelle Wikipedia*org


 
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Donnerstag, 21. Oktober 2010

Eintauchen in Kroatien! (schnorchel set, abc ausrüstung, kroatien, insel, tauchen))

 
Kroatien kann zum Schnorcheln und Tauchen viel bieten! ABC Ausrüstung nicht vergessen!
 

Reif für die Inseln

Von Dorothee SChöpfer, veröffentlicht am 21.10.2010 in der Stuttgarter Zeitung
 
 
 
 

Die Objekte der Begierde werden langsam vom Oberdeck abgelassen. Zehn Augenpaare starren erwartungsvoll nach oben, und die dazugehörigen Kinder versuchen, sich eine gute Startposition zu sichern. Die einen sind schon mal von der Reling in die Adria gesprungen, die andern stehen noch auf der Leiter, die vom Schiff ins Wasser führt. Alle möchten eines der begehrten gelben Kanus entern. Mathieu und Tibeau, die beiden belgischen Brüder, machen das Rennen. Fürs Erste jedenfalls. Gerard, der selbstbewusste neunjährige Spanier, steigt einfach zu Mathieu dazu und nicht wieder aus.

Badestopp in das unglaublich blaue Meer irgendwo in der süddalmatinischen Inselwelt. Wir sind unterwegs auf der San Snova, einem Motorsegler, der jeden Tag an einem anderen Hafen an der kroatischen Küste und zwischendrin in den schönsten Badebuchten ankert. Eine Ferienwoche lang vergehen die Tage mit kleineren Radtouren, mit Lektürestunden auf den Liegestühlen des Achterdecks oder wohligem Räkeln auf den weichen Matten des Sonnendecks, mit Bummeleien durch die venezianisch geprägten Hafenstädtchen und Streifzügen mit dem Schnorchel. Dreimal am Tag speisen wir im Salon und nicht in der Kajüte – die San Snova ist zwar kein vornehmes, aber ein sehr komfortables Schiff.

Mathieu und Tibeau samt ihrem hartnäckigen Mitfahrer sind längst Richtung Ufer abgezogen. Ihr Vater randaliert dagegen auf der Schwimminsel und unterhält die übrigen Kinder mitsamt ihren zuschauenden Eltern vortrefflich. "Oh my God, I come from Belgium" ist sein Schlachtruf, während er ein fröhlich kreischendes Kind nach dem andern ins Meer schubst. Die Revanche folgt prompt.

Möglicherweise ist der fidele Belgier im wirklichen Leben ein seriöser Finanzbeamter, doch auf dem Schiff ist er alberner als sämtliche Kinder zusammen. "Oh my god" wird zum geflügelten Wort an Bord. Wir können heute noch die Steinmetzschule von Pucisca besichtigen? "Oh my god", antwortet ein fröhlicher Chor aus 35 Passagieren dem Reiseleiterteam, als die beiden vor dem Abendessen noch einen Programmpunkt ankündigen. Die 16 Kinder aus Belgien, Holland, Deutschland und Spanien passen alle um den größten Tisch und genießen es jeden Tag mehr, außerhalb der Reichweite elterlicher Ermahnungen zu sitzen.

"Die Verständigung klappt sehr gut. Auf Englisch oder gar nicht." So lautet Vincents Fazit nach dem ersten Tag. Mein zehnjähriger Sohn sagt das ohne Ironie. Vermutlich hat er "wortlos" gemeint, als er " gar nicht" gesagt hat. Mit seinem Grundschulenglisch kommt er jedenfalls nicht weit, was seinen Altersgenossen ähnlich geht. Doch mit Gerard hat Vincent beim Sandburgen-Träufeln an Splits Stadtstrand trotzdem Spaß gehabt. Ball spielen kann man auch ohne Fremdsprachenkenntnisse, und für das Kartenspiel Uno ist die Beherrschung des Wortes Uno völlig ausreichend.

Das Leben, ein Wettstreit. Nicht nur beim alltäglichen Zu-Wasser-Lassen der Kanus will jeder Kurze der Erste sein. Beim Radfahren ist es ähnlich, die Kinder drängeln nach vorn. Dabei ist doch alles andere als Hektik angesagt. Es dauert sowieso eine Weile, bis die Räder und die Kindertrailer von den Matrosen nach unten gehievt und sämtliche Kindersitze montiert sind. Unsere Reiseleiter Ivana und Mario lassen sich ohnehin durch nichts aus der Ruhe bringen.

Wir radeln auf der Insel Korcula die Küste entlang und kommen auf der sanft gewellten Strecke nie außer Atem. Auch Hvar durchqueren wir gemächlich, haben Zeit, hier einen Kaffee zu trinken, dort eine Flasche Olivenöl zu kaufen und uns unter einer Pinie dem Klang des Südens zu überlassen: Zikaden allenthalben. Die Insel Mljet erkundet jeder auf seine Weise: Durch den Nationalpark mit seinen duftenden Kiefernwäldern führt ein stiller Rundkurs, vorbei an mal türkis, mal smaragdgrün, mal azurblau leuchtenden Salzseen. Wir haben die Badesachen in die Satteltaschen gepackt, und Vincent freut sich über jeden Fisch und jede Seegurke, die er beim Schnorcheln vor die Taucherbrille bekommt.

Die Unterwasserwelt ist überhaupt die Sensation. Kanu fahren ist super, schnorcheln noch viel besser. Vincent jagt den einzelnenen Fischen nach, kann nicht genug davon kriegen, das Leben an den Felsen zu erkunden, entdeckt Schwärme, die wie Tropfen im Wasser glitzern. Sein Glück ist perfekt, als ich ihn, selbst ganz fassungslos, auf einen springenden Delfin aufmerksam mache. Dass der Delfin gar keiner war, sondern ein Thunfisch, wie Kapitän Toni später aufklärt, schmälert unser Erlebnis kein bisschen. Ginge es nach Vincent, müssten wir abends nach dem Essen das Boot nicht unbedingt verlassen. Ivana, die junge Reiseleiterin, wird zum überzeugenden Argument, dass er doch mit zur Stadtführung kommt. Der frisch diplomierten Architektin, die in Deutschland lebt und aufgewachsen ist, hört Vincent gern zu. Sie trifft für Kinder und Erwachsene den richtigen Ton. Und lässt uns an ihrer Faszination für die Fischgrätenstruktur der Gassen von Korcula teilhaben, die so trefflich den Wind abhalten. In der prächtigen Altstadt von Split zeigt sie uns eine antike Säule, die einfach so zwischen den Schreibtischen in einer Bankfiliale steht. "Wir haben so viele davon, dass wir nicht jede einzelne Säule einzäunen oder ausstellen können", kommentiert sie trocken. Bei den ersten Rundreisen in der Heimat ihrer Eltern war sie selbst überwältigt davon, wie viele Gebäude hier die Jahrhunderte überdauert haben, erzählt Ivana.

Der Rummel in den Städten, in denen die Schiffe in Fünferreihen hintereinander vertäut am Kai liegen, ist anregend und manchmal anstrengend. Die Lautstärke an der Hafenpromenade ebenfalls. Erst das leise Surren der Klimaanlage säuselt uns auf dem Boot in den Schlaf. Wir schätzen nur den Lärm, den wir selbst machen. Beim Raften auf dem Fluss Cetina, der bei Omis ins Meer mündet, kreischen wir hysterisch, als wir von einem kalten Wasserfall erwischt werden. Die Passagiere der San Snova sind auf verschiedene Schlauchboote verteilt, jedes Boot eine andere Nationalität. Wir jauchzen vor Angstlust, als wir durch Stromschnellen sausen.

Synchron zu paddeln, auf die Kommandos des Steuermanns zu hören, ist das eine. Aber zudem muss man sich immer wieder unter den Zweigen der Bäume ducken, will man die hohen Felsen des Canyons und das Grün der Flusslandschaft würdigen. Und soll gleichzeitig darauf achten, dass das Kind immer vorschriftsmäßig die Füße in den Schnüren am Boden des Schlauchboots eingehakt hat. Und jetzt kommen auch noch die Belgier, oh my God. Auf sie mit Gebrüll! Am Ende sind wir alle nass. Diejenigen, die in der Cetina baden gegangen sind, sowieso. Und auch wir anderen haben genügend Wasser abbekommen.

Könnte man meinen. Zwei Stunden später ist die Schlacht auf der Schwimminsel schon wieder in vollem Gang. Vincent hat endlich ein Kanu ergattert. Oh my god.


Bild und Text: Stuttgarter Zeitung 

 

 
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